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Nach zahlreichen Protesten (auch des ADFC), mehreren Zeitungsartikeln und Gesprächen mit dem Radverkehrsbeauftragten wird nun die Radverkehrsführung an der Flügelwegbrücke umgebaut. Radfahrer, die von Cotta aus über die Hamburger Straße wollen, werden dazu bald nicht mehr den Fußweg benutzen müssen. Bisher ging die Fahrt mitten durch ein Haltestellenhäuschen, was immer wieder zu Konflikten mit wartenden Fahrgästen führte. Nun bekommt der Radverkehr eine eigene Spur auf der Fahrbahn.


Erfreulich ist, dass die Stadtverwaltung reagiert und eine Änderung dieser unschönen Verkehrssituation anstrebt. Es wäre dennoch nicht schlecht, wenn schon vorab in den Straßenplanungen solche Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern entgegengetreten würde. Verkehrszählungen, die schon vor einer Planung eine Prognose des erwarteten Radverkehrs ermöglichen, werden in Dresden aber offensichtlich nicht durchgeführt. Auch, dass man Radfahrer prinzipiell nicht durch Haltestellen fahren lässt, scheint immer noch nicht selbstverständlich.

Ein weiteres Detail am Ende sollte zu denken geben: Die Umbauten sind nur möglich, weil der rechts abbiegende Autoverkehr geringer ausfällt, als angenommen und deshalb die Rechtsabbiegerspur wegfallen kann. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Sicherheitsbelange von Fußgängern und Radfahrern erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn das flüssige Vorankommen der Autofahrer dem nicht entgegensteht.

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