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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden (ADFC) kritisiert die Drohung von Verkehrsminister Morlok, keine Fördermittel für die Fahrrad- und Fußgängerbrücke an der Albertbrücke bereitzustellen, wenn die Stadt Dresden nicht auf seine Forderungen eingeht.

Das Wirtschaftsministerium hatte angekündigt, die provisorische Brücke neben der Albertbrücke nicht zu fördern, wenn die Albertbrücke während der Bauzeit nicht auch für den Autoverkehr offen gehalten wird. Das Wirtschaftsministerium will zur Kompensation der Mehrkosten etwa 3,5 Mio. Euro aus Steuergeldern bereitstellen, um während der Bauzeit eine Autospur freizuhalten. Der ADFC Dresden hält diese Idee für reine Geldverschwendung mit Mitteln, die beim Radverkehr besser angelegt wären.

Der Vorstoß Morloks würde die Sanierung um mindestens ein Jahr verzögern, mit Nachteilen für alle Verkehrsteilnehmer. Auch die Gesamtkosten würden höher ausfallen. Ob die vom Ministerium angebotenen 3,5 Mio. Euro die höheren Kosten decken würden, ist indes völlig unklar.

 

„Es ist überhaupt keine Frage, dass die Albertbrücke mit 11.000 Radfahrern pro Tag extrem wichtig für den Radverkehr ist. Das heißt aber nicht automatisch, dass sie genauso bedeutend auch für den Autoverkehr ist. Links und rechts der Albertbrücke stehen zwei vierspurige Autobrücken zur Verfügung.“ sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

„Wenn Herr Zastrow pfeift, geht bei Herrn Morlok offenbar das Portemonnaie auf. Diese Form der Verkehrspolitik hat nichts mit vernünftiger Planung und schon gar nichts mit dem tatsächlichen Verkehrsbedarf zu tun.“ sagt der ADFC-Sprecher abschließend.

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