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Aus Sicht des baupolitischen Sprechers der CDU, Hans-Joachim Brauns, gefährdet ein zweispuriger Ausbau der Königsbrücker Straße die Radfahrer, da Autofahrer den Fahrradstreifen ignorieren würden. Brauns ist der Meinung, dass Straßen verbreitert werden müssen, weil Autofahrer sich nicht an die Regeln halten.

"Mich erstaunt diese Haltung. Bilden die Autofahrer nun auch eine "kriminelle Vereinigung", wie es ein Fraktionsmitglied der CDU unlängst pauschal über Radfahrer sagte?" fragt Konrad Krause vom ADFC.

"Wenn Regelverletzungen zur Grundlage der Planung werden, müsste man konsequenterweise auch auf Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkverbote und Ampeln verzichten. Gegen diese Regelungen wird auch immer wieder verstoßen. Trotzdem sieht jeder ein, dass sie notwendig sind."

Das Problem an der Königsbrücker ist, dass der vorhandene Platz nicht unendlich ist. Um den Anforderungen an eine Stadtstraße gerecht zu werden, müssen alle Beteiligten Abstriche machen und zum Kompromiss bereit sein. Dieser Kompromiss ist bereits seit fünf Jahren gefunden und die Königsbrücker könnte bereits fertig saniert sein.

"Wir verstehen nicht, warum Herr Brauns von der CDU trotz Verkehrsrückgang die Königsbrücker Straße nun vierspurig haben will." Konrad Krause stellt weiter fest: "In der neuen Planvariante werden systematisch Mindestbreiten für Radstreifen und Fußwege unterschritten. Interessiert Brauns sich wirklich für die Sicherheit der Radfahrer? Wie soll so etwas genehmigt, geschweige dann mit öffentlichen Mitteln gefördert werden?"

Der ADFC fordert, dass die Königsbrücker jetzt schnell und in der vom Stadtrat bereits 2006 beschlossenen Variante ausgebaut wird. Weiteres Warten haben Anwohner und Verkehrsteilnehmer nicht verdient.

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