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Monday, 08 March 2010 |
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Nachdem die 115 Mitarbeiter von "Bike Systems" (ehemals Biria) Nordhausen im Sommer 2007 ihren Lohn nicht bekommen hatten und ihnen außerdem gekündigt worden war, wagten sie einen ganz besondere Schritt.
Sie besetzten ihre Fahrradfabrik und stellten die Produktion eines eigenen Fahrrads auf die Beine. Das Strike Bike war geboren.
Die DVD Strike Bike - Eine Belegschaft wird rebellisch kann man zum Preis von 12,80 Euro je Stück inklusive Porto und Verpackung über die Homepage des Neuen ISP Verlages bestellen.
In Dresden sind die Strike Bikes immerhin bei einem Radhändler zu kaufen. Wann werden es mehr sein?
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Sunday, 28 February 2010 |
Fahrradparkhaus in Erfurt,
einer Stadt nur halb so
groß wie Dresden
Der Dresdner Stadtrat hat diese Woche bis auf weiteres das Vorhaben beerdigt, an den Dresdner Fernbahnhöfen für vernünftige Fahrrad-Abstellmöglichkeiten zu sorgen. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Bürgerfraktion wurde abgelehnt, endlich die seit Jahren versprochenen Fahrradstationen zu errichten. Dort hätten, wie in den anderen Großstädten üblich, Pendler und Radtouristen ihre Fahrräder vor Witterung und Diebstahl geschützt gegen Gebühr abstellen können. Fahrradverleih, -werkstatt und -verkauf hätten das Angebot abgerundet und eine private Existenz sichergestelt. |
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Friday, 26 February 2010 |
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Im Juli 2009 hat der ADFC Dresden breite Unterstützung für seine Petition für einen stadtteilverträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße bekommen. 1700 Anwohner, Gewerbetreibende, Radfahrer und viele andere haben in kürzester Frist die Petition an den Stadtrat unterzeichnet, die sich gegen die von CDU und FDP favorisierte autogerechte Schneise durch die Neustadt wendet. Bislang haben der ADFC und die 1700 Unterzeichner der Petition keine Antwort vom Petitionsausschuss erhalten.
Nachfragen bei der Stadtverwaltung und im Petitionsausschuss ergaben widersprüchliche Antworten. Während das Büro von Baubürgermeister Marx, dem die Petition im Juli 2009 übergeben wurde, bestätigt, die Petition an den dafür zuständigen Petitionsausschuss versendet zu haben, weiß im Ausschuss offenbar niemand davon Bescheid. Hat die Ausschussvorsitzende Christa Müller die Petition vielleicht lieber schnell verschwinden lassen?
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Saturday, 01 January 2000 |
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Von April bis Oktober, von 50 bis 150 km, von ein- bis mehrtägig
reicht unser Radtourenprogramm. Ob Sie es beim Abendradeln gemütlich
angehen lassen oder auf große Tour gehen wollen - Sie sind herzlich zum
Mitradeln eingeladen.
Da unser Radtourenprogramm sehr langfristig geplant ist, können sich
kurzfristig weitere Touren und Änderungen ergeben. Diese werden dann in der "Speiche", der Tagespresse und hier im Internet veröffentlicht.
Sind Sie unsicher, ob eine Tour die richtige für Sie ist? Für den
Fall haben wir die Telefonnummern der Radtourenleiter angegeben. Prüfen
Sie noch einmal Ihr Fahrrad, hoffen Sie mit uns auf gutes Wetter, und
dann heißt es:
Das Radtourenprogramm ist als pdf-Datei (ca. 1,5 MB) verfügbar.
Ansonsten finden Sie die Radtouren auf dieser Webseite unter Termine.
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Thursday, 18 February 2010 |
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Die Stadt Dresden bekommt in diesem Jahr etwa 20 Millionen Euro weniger
für den Straßenbau, als erhofft. Ein Großteil der Mittel fließt nicht
in eine verbesserte Verkehrssicherheit, sondern in Großprojekte zur
Beschleunigung des Autoverkehrs.
"Auch die Sicherheit der Radfahrer kostet Geld. Und ich bin der
Meinung, dass Menschenleben im Straßenverkehr mehr zählen als die
Beschleunigung des Autoverkehrs. Der ADFC weist seit Jahren darauf hin,
dass
viele Kreuzungen in der Stadt für Radfahrer sicherer werden müssen"
sagt Konrad Gähler, Pressesprecher des ADFC Dresden. Der ADFC hatte der
Stadtverwaltung im Jahr 2006 eine Denkschrift mit 60 für Radfahrer
gefährlichen Knotenpunkten übergeben. Davon sind bislang nur einzelne
entschärft worden. Bisher fehlte es an Geld und politischem Willen zur
Umsetzung der nötigen Verkehrssicherheitsmaßnahmen. "Ich kann nur hoffen, dass die Stadtpolitik endlich das Ruder rumreißt
und sich von überteuerten Großprojekten verabschiedet" sagt Gähler
abschließend. |
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Saturday, 06 February 2010 |
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Die ADFC-Mitgliederverammlung hat am 3. Februar 2010 bechlossen: Der ADFC Dresden e.V. verfolgt und kommuniziert in den kommenden Jahren folgende grundlegenden verkehrspolitischen Ziele in Bezug auf die Stadt Dresden und das Jahr 2025: |
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Thursday, 04 February 2010 |
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Zur Mitgliederversammlung am 3. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Matthies (26), Sascha Böhme (44), Konrad Gähler (27) und Steffen Jobke (37) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten. Der ADFC Dresden verzeichnet ein starkes Mitgliederwachstum, im Jahr 2009 um über 10 %; seine Mitgliederzahl ist damit auf mehr als 800 gewachsen. „Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bedingungen fürs Radfahren in Dresden spürbar verbessern. Um in Politik und Verwaltung wirklich etwas bewegen zu können, muss unser Verein weiter wachsen“ sagt der neue Pressesprecher des Vereins, Konrad Gähler. |
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Wednesday, 27 January 2010 |
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In der
letzten Woche haben wir unser Positionspapier für die Mitarbeit am Runden Tisch
Verkehrsentwicklungsplan eingereicht. Wir wollen, dass im zu erarbeitenden Plan
der Radverkehr endlich die ihm angemessene Bedeutung erhält und eine
grundlegende Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer eintritt.
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Tuesday, 26 January 2010 |
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Oberbürgermeisterin Orosz wird eine volle Stelle
für den Radverkehrbeauftragten schaffen, so wie sie es bereits im Wahlkampf 2008 angekündigt hat.
Diese alte ADFC-Forderung umzusetzen ist angesichts des stark zunehmenden Radverkehrs in Dresden höchste Zeit. Denn noch
immer liegen die Prioritäten in Dresden beim motorisierten Verkehr, der
bekanntlich nicht nur ökologisch bedenklich ist, sondern die Stadt auch über
die Maßen viel Platz und Geld kostet.
Ohne ein eigenes Budget, mit dem er eigene Projekte
verfolgen kann, wäre der Radverkehrsbeauftragte allerdings ein zahnloser Tiger. Der ADFC Dresden fordert schon länger einen Etat für den Radverkehr von 5 Euro pro Einwohner und Jahr.
Das sind in Dresden 2,5 Millionen und damit nur ein Bruchteil des Verkehrsetats der Stadt.
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Wednesday, 20 January 2010 |
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Was in Dresden eine unproblematische Ausfahrt von Fahrradverrückten ist, ist in Leipzig ein Politikum. Teilnehmer der dortigen Critical Mass wurden von der Polizei angezeigt, bei Rot über eine Kreuzung gefahren zu sein, obwohl dieses erlaubt ist, wenn ein Radfahrerverband gemeinsam fährt. Nun beschäftigen sich Gerichte damit und geben ein Beispiel, wie verschieden verschiedene Richter den selben Fall beurteilen.
Bild von tetedelacours (flickr) |
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Monday, 18 January 2010 |
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Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund sind Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen
Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in
ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen die angeblich große Gefahr für die Kinder.
Bild von Scorpions and Centaurs (Flickr) |
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Tuesday, 12 January 2010 |
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In einem Interview mit dem Internetportal news.de spricht Heiner Monheim über Verkehr und Verkehrspolitik in Deutschland. "Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die
Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich.
Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos,
Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos,
das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr
Autobahnen und Autos."
Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung und Spezialist in Fragen von Raumplanung und Verkehr und Gründungsmitglied des ADFC.
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Sunday, 03 January 2010 |
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Viele Dresdner nutzen das Fahrrad im Alltag. Eigentlich sollen es immer mehr
werden, geht es nach dem Stadtrat, dem Freistaat und der Bundesregierung.
Alltag - das heißt: Radfahren nicht nur im Sommer!
Die Stadtverwaltung scheint davon noch nicht viel mitbekommen zu haben.Von den Autofahrbahnen wurde der Schnee, wie schon in den Jahren davor, einfach auf den Radwegen "entsorgt". Kein einziger Radweg in Dresden wurde vom Schnee beräumt. Andere Städte sind da weiter. In Kopenhagen (s. Bild), wo Radfahren (im Gegensatz zur sächsischen Hauptstadt) alltäglich ist, befreit die Gemeinde die Radwege im Winter selbstverständlich von Schnee und Eis. (Bild: Copenhagenize)
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