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Saturday, 06 February 2010 |
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Die ADFC-Mitgliederverammlung hat am 3. Februar 2010 bechlossen: Der ADFC Dresden e.V. verfolgt und kommuniziert in den kommenden Jahren folgende grundlegenden verkehrspolitischen Ziele in Bezug auf die Stadt Dresden und das Jahr 2025: |
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Thursday, 04 February 2010 |
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Zur Mitgliederversammlung am 3. Februar hat der ADFC Dresden einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Matthies (26), Sascha Böhme (44), Konrad Gähler (27) und Steffen Jobke (37) werden den Verein für die nächsten zwei Jahre leiten. Der ADFC Dresden verzeichnet ein starkes Mitgliederwachstum, im Jahr 2009 um über 10 %; seine Mitgliederzahl ist damit auf mehr als 800 gewachsen. „Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Bedingungen fürs Radfahren in Dresden spürbar verbessern. Um in Politik und Verwaltung wirklich etwas bewegen zu können, muss unser Verein weiter wachsen“ sagt der neue Pressesprecher des Vereins, Konrad Gähler. |
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Wednesday, 27 January 2010 |
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In der
letzten Woche haben wir unser Positionspapier für die Mitarbeit am Runden Tisch
Verkehrsentwicklungsplan eingereicht. Wir wollen, dass im zu erarbeitenden Plan
der Radverkehr endlich die ihm angemessene Bedeutung erhält und eine
grundlegende Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer eintritt.
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Tuesday, 26 January 2010 |
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Oberbürgermeisterin Orosz wird eine volle Stelle
für den Radverkehrbeauftragten schaffen, so wie sie es bereits im Wahlkampf 2008 angekündigt hat.
Diese alte ADFC-Forderung umzusetzen ist angesichts des stark zunehmenden Radverkehrs in Dresden höchste Zeit. Denn noch
immer liegen die Prioritäten in Dresden beim motorisierten Verkehr, der
bekanntlich nicht nur ökologisch bedenklich ist, sondern die Stadt auch über
die Maßen viel Platz und Geld kostet.
Ohne ein eigenes Budget, mit dem er eigene Projekte
verfolgen kann, wäre der Radverkehrsbeauftragte allerdings ein zahnloser Tiger. Der ADFC Dresden fordert schon länger einen Etat für den Radverkehr von 5 Euro pro Einwohner und Jahr.
Das sind in Dresden 2,5 Millionen und damit nur ein Bruchteil des Verkehrsetats der Stadt.
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Sunday, 24 January 2010 |
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Die neue Speiche ist erschienen.
Themen sind die geplanten Kap-Haltestellen in Leuben, Radtouren entlang von Kanälen, Leserbriefe sowie aktuelle Dresdner Nachrichten und Termine.
Die Speiche kann hier heruntergeladen werden.
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Wednesday, 20 January 2010 |
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Was in Dresden eine unproblematische Ausfahrt von Fahrradverrückten ist, ist in Leipzig ein Politikum. Teilnehmer der dortigen Critical Mass wurden von der Polizei angezeigt, bei Rot über eine Kreuzung gefahren zu sein, obwohl dieses erlaubt ist, wenn ein Radfahrerverband gemeinsam fährt. Nun beschäftigen sich Gerichte damit und geben ein Beispiel, wie verschieden verschiedene Richter den selben Fall beurteilen.
Bild von tetedelacours (flickr) |
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Monday, 18 January 2010 |
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Laut Verkehrsunfall-Studie der TU Dortmund sind Städte weniger gefährlich als ländliche Regionen
Verkehrsforscher der Technischen Universität Dortmund analysierten Verkehrsunfallzahlen und kommen zu einem überraschenden Ergebnis: Großstadtbewohner verunglücken im Verkehr erheblich seltener schwer als Umlandbewohner. Bereits bei den Kleinsten ist das Risiko eines tödlichen Unglücks in
ländlichen Kreisen rund drei bis fünf mal so hoch wie in der Stadt. Damit entkräften sie eines der wichtigsten Argumente für das Häuschen im Grünen die angeblich große Gefahr für die Kinder.
Bild von Scorpions and Centaurs (Flickr) |
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Tuesday, 12 January 2010 |
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In einem Interview mit dem Internetportal news.de spricht Heiner Monheim über Verkehr und Verkehrspolitik in Deutschland. "Es gibt Städte, die haben viel weniger Autoverkehr, meistens sind die
Leute dort überdurchschnittlich klug und überdurchschnittlich reich.
Das Auto ist ein Armutsmodell. New York hat ganz wenige Autos,
Universitätsstädte haben wenige Autos. Das Ruhrgebiet hat viele Autos,
das Saarland hat viele Autos. Je dümmer die Regionen sind, desto mehr
Autobahnen und Autos."
Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung und Spezialist in Fragen von Raumplanung und Verkehr und Gründungsmitglied des ADFC.
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Sunday, 03 January 2010 |
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Viele Dresdner nutzen das Fahrrad im Alltag. Eigentlich sollen es immer mehr
werden, geht es nach dem Stadtrat, dem Freistaat und der Bundesregierung.
Alltag - das heißt: Radfahren nicht nur im Sommer!
Die Stadtverwaltung scheint davon noch nicht viel mitbekommen zu haben.Von den Autofahrbahnen wurde der Schnee, wie schon in den Jahren davor, einfach auf den Radwegen "entsorgt". Kein einziger Radweg in Dresden wurde vom Schnee beräumt. Andere Städte sind da weiter. In Kopenhagen (s. Bild), wo Radfahren (im Gegensatz zur sächsischen Hauptstadt) alltäglich ist, befreit die Gemeinde die Radwege im Winter selbstverständlich von Schnee und Eis. (Bild: Copenhagenize)
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Thursday, 03 December 2009 |
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Die Albertbrücke bekommt auf beiden Seiten Radfahrstreifen.
Die Albertbrücke ist so baufällig, dass Teile der Brüstung herabzubrechen drohen. Deshalb müssen die Seitenbereiche eingeengt werden. Da dort kein Platz mehr für Fahrräder ist, werden Radfahrstreifen auf der Fahrbahn angelegt. Die Stadt konnte diese Maßnahme nicht weiter herausschieben, derzeit laufen die Asphaltierungsarbeiten.
Die Ironie der Geschichte: Der katastrophale Zustand der Brücke wird zum Weihnachtsgeschenk für Radfahrer. Weil zwei Autospuren wegfallen, entsteht ausreichend Platz für
Radfahrstreifen. Und während die Zeitungen titeln
"Verkehrsbehinderungen ab Dezember" und sich Lokalpolitiker aufregen, schafft die Notlösung auf der bedeutenden Fahrradroute endlich akzeptable Bedingungen zum Radfahren.
Genau das ist die Bevorzugung des Radverkehrs, die man in Dresden sonst kaum vorfindet: Autopisten zu Fahrradstreifen!
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Tuesday, 01 December 2009 |
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Die Anzahl der Autos in Dresden geht stetig zurück. Waren im Jahr 2000 noch 211.000 PKW angemeldet, sank diese Zahl auf 198.600 PKW Anfang 2009. Das entspricht einem Rückgang um 12.400 Autos oder etwa 6 Prozent. Hauptursache dafür sind die gestiegenen Kraftstoffpreise und der steigende Altersdurchschnitt der Dresdner. |
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Sunday, 22 November 2009 |
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Immer wieder findet man sie: Baustellen, bei denen Radfahrer nicht bedacht werden, unlogische Verkehrsführungen, kaputter Fahrbahnbelag, Scherben und Falschparker auf Radwegen.
Da der ADFC ein Verein ist, dessen Mitglieder auch nur in ihrer Freizeit arbeiten, benötigen wir Ihre Hilfe: Schreiben Sie selbst der Stadt Dresden, wo sich die Situation für Radfahrer verbessern soll!
Dafür haben wir für Sie alle wichtigen Ansprechpartner
zusammengetragen. Mängelmeldungen, Lob und Wünsche erreichen auf diese Weise schnell
die richtige Stelle. |
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Saturday, 24 October 2009 |
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Wie schon viele Male zuvor, hat es die Stadt wieder einmal geschafft, eine Baustelle völlig Fachgerecht abzusperren.
Radfahrer haben genug Platz, werden sicher um die Baustelle herumgeführt, müssen nicht absteigen und auch keinen Verkehrszeichen ausweichen, die zufällig mitten auf dem Weg stehen.
So sehen "Fahrradhighways" aus. In Dresden aber nicht. Hier ist immer alles ganz besonders anders.
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